Ein großartiger Gitarrist – Adam Rafferty

7 Februar 2010

In Zeiten von Casting-Shows und der damit verbundenen Einwegmusik, an die man sich schon wenige Wochen später nicht mehr erinnern kann, ist es wohltuend, wenn man auf den unterschiedlichen Wegen auf hervorragende Künstler trifft, die einen durch ihr grandioses Können zu beeindrucken vermögen. Youtube und Co. sind zum Beispiel solche Fundgruben.
Vor einigen Wochen bin ich auf einen ganz anderen Weg auf Adam Rafferty aufmerksam geworden. Er trat zusammen mit der großartigen Sabine Kühlich in der Musikschule Lämmle auf. Die beiden haben als Duo “Girl meets Guitar” bekannte Popsong in jazzigen Gewand aufgenommen (Tipp: Die Coverversion von “Tag am Meer” von den Fantastischen Vier, was man auf der Homepage sich komplett anhören kann). Als ich die CD zum erstenmal hörte, dachte ich, daß die Lieder mit ein bis zwei Gitarren und Percussions eingespielt wurden. Bei dem Konzert wurde mir jedoch deutlich, daß allein Adam mit seiner Gitarre den Gesang von Sabine begleitete. Das war wirklich sehr imposant, was er alles so einer Akkustikgitarre herausholte. Nach dem Konzert habe ich bei Youtube einige Videos gefunden, die eindrucksvoll das Können von Adam Rafferty zeigen.

Zum Beispiel hier bei seiner Version von “Ain’t no sunshine”

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Was ist Dein Intelligenzgrad?

30 Januar 2010

Also so manche Werbeanzeige im Netz ist schon dämlich. Aber den klassischen Test auf eine Rot-Grün-Sehschwäche als Intelligenztest zu verkaufen, spricht nicht gerade dafür, daß da jemand besonders intelligent gewesen wäre – oder ist ein Indiz dafür, für wie intelligent die Leute gehalten werden, die das anklicken sollen.

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Eine Abmahnung, die mehr als ungerechtfertigt war

23 Januar 2010

Mit Abmahnungen muß man immer wieder rechnen. Im Grunde sind Abmahnungen ein wichtiges Instrument, um zum Beispiel seine Markenrechte zu schützen. Aber häufig finde ich wird deutlich über das Ziel hinaus geschossen. In vielen Fällen würde ein Anruf, ein Mail oder ein einfacher Brief ausreichen, um die Sache aus der Welt zu schaffen, denn häufig sind harmlose Privatpersonen betroffen, die entweder gedankenlos gehandelt haben oder auch gar nicht ahnen konnten, daß sie da was verbotendes tun. Aber das folgende Beispiel für eine Abmahnung finde ich höchst amüsant…

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Ihr Computer läuft wieder wie neu!

22 Januar 2010

Ich frage mich immer wieder, was mir der Realplayer mit dieser Meldung sagen will…

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Der die was ?

20 Januar 2010


Schon alleine der Beginn des Buches ist ungemein amüsant und ein Spiegelbild dessen, was einen bei der Lektüre erwarten wird: Der Amerikaner David Bergmann sieht in Deutschland ein Straßenschild mit der Aufschrift “Hasencleverstr.”. Er denkt, daß es sich hierbei um einen besonders originellen Ausdruck der deutschen Sprache für “klug” handelt und verwendet die vermeintlich neue Vokabel wo immer er kann – bis ihn sein schweizer Mitbewohner darüber aufklärt, daß Walter Hasenclever ein deutscher Schriftsteller war.

Das Buch “Der Die Was?” ist mit unzähligen solcher amüsanten Anekdoten gespickt. David Bergmann erzählt höchst unterhaltsam davon, wie er zur deutschen Sprache gekommen ist, wie er die ersten Kurse in den USA besucht hat und dort seine Deutschlehrer zur Verzweiflung gebracht. Und von seinen ersten Erfahrungen in Deutschland, wo er zum Beispiel an einem Sonntag erfahren mußte, was bedeutet, wenn ein deutsches Geschäft ein Schild mit den Worten “Durchgehend geöffnet” an der Tür hängen hat. Dabei greift viele Besonderheiten der deutschen Sprache und die daraus resultierenden Mißverständnisse auf.

So läßt sich das Buch leicht lesen und es ist eine unglaublich interessante Sicht auf die deutsche Sprache aus der Sicht eines Deutschlerndenen. Viele Probleme, mit denen David im Laufe seines Erlernen zu kämpfen hat, hätte ich als Muttersprachler auch erwartet. Zum Beispiel das Beugen von Wörtern oder das Erlernen der verschiedenen Geschlechter, was auch nicht mit Logik zu greifen ist. Aber David stellt auch einige für den Leser überraschende Dinge dar. Auch seine Liebeserklärung an viele deutsche Wörter wie “doch”, “nein”, “doof” oder “eben” beweisen seine besondere Beziehung zur Sprache.

Ich habe dieses Buch bereits zweimal gelesen und auch beim zweitenmal war keine Sekunde langweilig. Er erläutert viele Regeln und macht dies sogar amüsanter als Bastian Sick mit seiner “Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod”-Reihe. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen…

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Wenn die Warnung zu spät kommt…

18 Januar 2010

Heute mittag hatte ich in der Mittagspause einige Erledigungen zu tätigen. Dazu bin ich zum hiesigen Kaufland gefahren. Wegen der Baustelle zum neuen Einkaufszentrum Erft Karree war die Hauptzufahrtsstraße zum Kaufland eine Zeit lang nur eine Einbahnstraße. Deswegen fahre ich seit einigen Wochen immer über die Alternativeinfahrt auf den Kauflandparkplatz. Mittlerweile finde ich diese Auffahrt sogar sehr praktisch, denn so muß ich nicht einmal halb um das komplette Gelände rumfahren. Umso überraschter war ich, als eben heute mittag frohen Mutes (und zugegebenermaßen recht schwungvoll) auf den Parkplatz einbiegen wollte, als ich die Poller entdeckte, die die Auffahrt plötzlich versperrten. Ich bekam so grade noch die Kurve. Das hätte auch ins auge gehen können. Also nahm ich etwas angesäuert wieder den alten Weg und stellte meinen Wagen auf dem Parkplatz ab. Und was sah ich dann an der Eingangstür, als ich den Laden betrat? Richtig, die Kundeninformation von Kaufland:

Sehr geehrte Kunden, bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß ab sofort die zweite Zufahr wieder gesperrt ist.

Vielen Dank, das hätte ich fast nicht bemerkt. Ein bißschen spät die Warnung, oder?

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Snowman left over – Was vom Schneemann übrig blieb

18 Januar 2010

Vor einigen Tagen habe ich ja erwähnt, daß wir einen Schneemann gebaut haben. Nun ist die Herrlichkeit vorbei und das ist das, was übrig blieb… :-(

I mentioned it some days ago that we had build a lovely snowman. But now the normal winter is back and that is left over.

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Roger Cicero in Köln 2010 – Zwei Konzerte in Einem…

17 Januar 2010

Nun, nach einer langen Pause waren wir mal wieder auf einen Roger Cicero-Konzert. Nachdem mir die aktuelle CD “Artgerecht” nicht so recht 100% gefallen wollte, war ich zunächst etwas skeptisch. Nicht, daß die CD übermäßig schlecht gewesen wäre. Es waren in der Mehrheit gefällige Liedchen, die man nach dem Hören auch gleich wieder vergessen hat.

Nun gut… so ging ich ohne all zu großen Erwartungen in das Konzert. Die Band wurde im Vergleich zu den bisherigen Touren um zwei Mitglieder erweitert: ein Gitarrist und einen sehr genialen Percussionisten. Der erste Teil war solide, aber nicht so wirklich mitreißend. Positiv anzumerken, war daß diesmal vom ersten Moment an in der Kölnarena der Sound sehr gut war. Bei früheren Konzerten habe ich erlebt, daß erst nach dem dritten Stück der Sound einigermaßen akzeptabel war und beim Rammstein-Konzert im November war er gar hundsmiserabel. Doch diesmal gab es absolut nichts am Sound zu meckern. Das Problem war in meinen Augen, daß die Band im ersten Teil fast ausschließlich Lieder vom Artgerecht-Album gespielt hatten und dann auch noch die, die jetzt nicht so wirklich mitreißend waren. Dementsprechend war die Reaktion auch beim Publikum etwas verhalten. Dies änderte sich schlagartig nach der Pause. Denn im zweiten Teil wurden nicht die großen Hits gespielt, sondern auch die guten Stücke von der aktuellen CD, so daß die Stimmung schlagartig grandios wurde. Dabei überraschten insgesamt Roger und die Band wieder mit faszinierenden Neuinterpretationen alter Stücke. So zum Beispiel einer MTV-Unplugged-Version von “Fachmann in Sachen Anna” oder einer lateinamerikanischen Version des Stückes “Wenn sie Dich fragt”. Auch das Grand-Prix-Lied “Frauen regieren die Welt” war zunächst nur am Text wieder zu erkennen – eine tolle Neuinterpretation des Liedes. Dies zeigt auch die musikalische Bandbreite der Musiker und stellt unter Beweis, was die Jungs drauf haben. Sowas kommt leider nur live gut rüber und deswegen klingen die CDs direkt nach dem Konzert auch immer etwas langweilig. Auch das Stück “Seine Ruhe”, wo Roger bundesweit für jede Stadt eine Duettpartnerin gesucht hat, war klasse. Hier hatte er mit Svenja auch einen stimmlichen Glückgriff gelandet, denn ihre Performance konnte sich absolut sehen lassen:

Nach über zwei Stunden tobte die Kölnarena. Absoluter Höhepunkt war das letzte Stück vor der Zugabe – Murphys Gesetz. Wie bei der letzten Tour bei “Das Experiment” kam auch hier wieder eine Hammond-Orgel zum Einsatz. Das entsprechende Solo reichte zwar nicht an das von der letzten Tour heran, aber es war dennoch ganz große Klasse. Und so gab es einen riesigen Applaus für eine mehr als gelungene Vorstellung. Statt “Zugabe” sang das Publikum “Oh, wie ist das schön” und Roger und Lutz gaben sogar noch eine zusätzliche Zugabe, die von den Fans lautstark eingefordert wurde: König von Deutschland – eigentlich nicht mehr Teil des Programms, aber als Danke Schön für den frenetischen Beifall. Sympathischerweise vergaß Roger die zweite Strophe zu singen, was aber selber bemerkte und sie einfach hintendran nachholte.
Fazit: während der erste Teil gut, aber nicht überragend war, war der zweite Teil sicher mehr als unterhaltsam und sorgte doch für sehr zufriedene Mienen beim Publikum.

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Achtung Zoll!

10 Januar 2010

Bei Facebook und Twitter hatte ich es schon angedeutet, aber 140 Zeichen sind manchmal was kurz, um die ganze Geschichte zu erzählen. Letzten Mittwoch war ich abends um acht auf dem Weg von der Baustelle in Düren nach Kerpen. Ausnahmsweise war ich mit dem Dienstwagen unterwegs, weil meine Frau mit unserem Auto unterwegs war. Kurz vor der Ausfahrt Kerpen setzte sich ein Wagen des Zolls vor mich und plötzlich blinkte das “Bitte folgen”-Schild auf. Zunächst war ich verwirrt. Vor dem Zollwagen fuhr ein LKW und ich dachte noch: “Komisch, wieso fahren die nicht VOR dem LKW, wenn die den kontrollieren wollen?” Irgendwie dämmerte mir die Erkenntnis, daß sie mich meinen könnten. Ergo fuhr ich dem Zoll hinterher, als er die A4 an der Ausfahrt Kerpen verlassen wollte. Auf dem dortigen Park-and-Ride-Parkplatz war dann die Fahrt zu ende. (weiterlesen…)

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